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Karin Albrecht
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eMail: albrechtkarin@t-online.de

MEINE "ABNEHM"-GESCHICHTE

Am 2. Juli 2008 begann es… Ich musste (wie sich später, durch den Erfolg bedingt, herausstellte "durfte" ich) als Probant für Brigitte Langmaack, meine ehemalige Kollegin, gute Bekannte und jetzige Freundin, herhalten. Brigitte wurde 2008 zur Heilerin ausgebildet und benötigte nun jemanden, an dem sie ihre erlernten Fähigkeiten anwenden durfte. 

Das einzige was mir gesundheitlich fehlte, so glaubte ich damals,
war meine Migräne. Diese trat teilweise bis zu 2x in der Woche auf. Wer selbst Migräne hat - oder jemanden kennt, der dieses Leiden hat - der weiß wovon ich rede. Seit der Behandlung von Brigitte hatte ich übrigens keinen weiteren Migräneanfall mehr. 

An mein Übergewicht
von ca. 80 – 90 kg über Normalgewicht - hatte ich bei Start des Projektes gar nicht gedacht. Mir ging es doch gut! Brigitte arbeitete mit mir und stellte fest, dass meine Bauchspeicheldrüse nicht mehr richtig arbeitet und das ich dringend etwas an meiner bisherigen Lebensweise ändern muss. Ändern?? Warum?? Mir ging es doch gut!! 

Nach einem längerem Gespräch, dass eigentlich bis dahin noch nichts an meiner Einstellung geändert hatte, gab es ein paar Gymnastikübungen als Aufgabe. Ferner gab es detaillierte Tipps/Bitten zur Nahrungsumstellung, welche mir erst schwer erreichbar schienen - an denen ich mich aber dann (unterbewusst) mehr und mehr angenähert habe.

Die Umsetzung dieser Vorgaben lagen außerhalb meiner Vorstellungskraft. Ich sollte auf meine heißgeliebten Süßigkeiten verzichten? Und auch auf deftige Speisen wie
Schnitzel, Eisbein und andere Leckereien? Für mich unvorstellbar!

Ich fuhr nach Hause - ohne sofort an einem Schnellimbiss anzuhalten ;-) Das hätte mich sofort schon stutzig machen sollen. Am nächsten Morgen hatte ich keinen Hunger, obwohl ich am Abend vorher nichts gegessen habe. Komisch... Mittags bekam ich dann Heißhunger auf Fisch. Na gut. Warum nicht? Leider habe ich mich in dieser Anfangsphase des Projektes nicht gewogen. Zwei Wochen später zeigte mir die Waage aber immer noch 160,3 kg.

Da ich mich bis dato überhaupt nicht gewogen hatte, bin ich vor Schreck fast nach hinten übergekippt. So schwer war i
ch doch nicht. Nein, dass konnte nicht sein. Die Waage hat bestimmt einen Defekt! Ich bin in eine nahegelegene Apotheke gefahren und habe mich dort (sozusagen unter neutralen Bedingungen) nachgewogen. Diese Waage kam jedoch überaschenderweise zum gleichen und für mich schockierenden Ergebnis.

Schon nach der 1. Sitzung bei Brigitte hatte ich keinen Appetit mehr auf die süßen Leckereien, die ich immer im Tagesverlauf gegessen hatte. Ich fand sie nicht mehr verlockend sondern eher abstoßend und mochte sie nicht einmal mehr in die Hand nehmen. Dafür habe ich mir Aprikosen in Massen gekauft und verzehrt. Selbst Margarine konnte ich mir nicht mehr auf mein Brot streichen. Diese Dinge esse/mag ich seit fast einem Jahr nicht mehr. 

Seit Juli 2008 purzelten dann die Pfunde. In der Anfangszeit habe ich gedacht,
dass ich darauf keinen Einfluss habe. Inzwischen habe ich gelernt, dass ich das Abnehmen aber steuern kann. 

Weihachten 2008 habe ich mir eine kleine Pause gegönnt. Es ist das Fest der Familie und da ist es oft unpassend sich dem ganzen Angebot an lecker zubereiteten Speisen zu verschränken.
Ich bin in der Weihnachtszeit jedoch glücklicherweise nicht in mein altes Essverhalten zurückgefallen. Die Mengen, die ich zuvor in mich reingeschlungen habe, konnte ich auch gar nicht mehr essen. Die Schokolade zum Feste oder aber auch die anderen süßen Dinge habe ich genossen. Aber nicht in mich reingestopft. Ich habe zuvor nicht gewusst, wie lange man ein kleines Stück Schokolade im Mund behalten kann ;-) 

Am 5. Januar 2009 - dieses Datum hatte ich mir vor der „Weihnachtsgenießerzeit“ gesetzt - ging es dann mit Brigittes Konzept weiter. Im Februar 2009 bin ich dann über meinen eigenen Schatten gesprungen und habe ein Fitnesstudio aufgesucht. Irgendwie hatte sich in den letzten Monaten ein Hautüberschuss gebildet. 160 kg waren vielleicht doch etwas zu viel für meinen Körper ;-) 

Meine Entscheidung zum Sport zu gehen habe i
ch bis jetzt nicht bereut. Zuerst waren es 20 Minuten Einheiten, dann steigernd 40 Minuten Einheiten und jetzt ist es eine Stunde, welche ich 1-2 die Woche dort ableiste. Obwohl ich es bis vor einigen Monaten für unvorstellbar hielt: dieses ist mir inzwischen eigentlich schon fast zu wenig. Denn… Sport macht Spass. Jeder der mich persönlich kennt und dieses liest wird sicherlich sofort mit dem Lachen einsetzen. Karin Albrecht und Sport… das hätte vor einem Jahr keiner für möglich gehalten. Wandern, Rad fahren oder Bewegung an der frischen Luft… für mich gibt es inzwischen kaum was schöneres. 

Auch ein einfacher Salat als Hauptmahlzeit ist mehr als lecker. Und das alles habe ich Brigitte zu verdanken. Ohne Sie und Ihre wöchentlichen Energieschübe und Gespräche wäre es nur ein weiterer Abnehmversuch geblieben. Vor dem 02. Juli 2008 habe ich über die Jahre gesehen ca. 150 kg abgenommen… und wieder angefuttert. Es waren alles selbstauferlegte Diäten. 

Brigittes Art des Abnehmens ist aber keine Diät! Ich kann und darf alles essen, egal was ich möchte. Es steht nirgendwo das ich es nicht darf.. nur...
Ich möchte es nicht! Wenn mir nach einem Stück Schokolade ist, dann esse ich eines, warum auch nicht? Ich weiß, dass es in Ordnung ist und das ich mir diese Stück mit etwas Training wieder abtrainieren kann bzw. werde.

Dieses ist wichtig um den Spaß am Leben nicht zu verlieren. Denn selbstverständlich ist es für mich ein Stück von Lebensqualität an Geburtstagsfeiern, anderen Festen oder sonstigen Veranstaltungen auch am Konsum der dort feilgebotenen Leckereien zu beteiligen ;-) Und auch sommerliche Grillabende gehören für mich zu einem guten Lebensgefühl. Nur das ich dort anstelle von Grillnacken mir lieber gegrillte Tomaten, ein Rumpsteak oder Fisch auf meinen Teller lege. Man muss zwar nach Regeln leben, darf aber niemals den Fehler machen alles zu eng zu sehen, sondern muss sich gerade durch solche Höhepunkte den Spaß und die Freude am Abnehmen erhalten. 

Ich bin eine Frau von 41 Jahren, die selbst entscheiden kann und will, was sie machen möchte und was nicht. Ich habe in den letzten Monaten gelernt dieses auch in meinem Essverhalten umzusetzen. In der ersten Zeit unbewusst und mit der Unterstützung/Energie von Brigitte - diese Unterstützung erhalte ich übrigens auch heute noch und nutze sie natürlich ;-) Für mich war es mein Weg den ich gehen musste. Ich habe jeden Tag genossen, hatt und habe viel Spaß in meinem neuem Leben und möchte dieses Gefühl an andere Frauen und Männer mit den gleichen Problemen gerne weitergeben.