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MEINE
"ABNEHM"-GESCHICHTE
Am 2. Juli 2008 begann es… Ich musste
(wie sich später, durch den Erfolg
bedingt, herausstellte "durfte"
ich) als Probant für
Brigitte Langmaack, meine ehemalige
Kollegin, gute Bekannte und jetzige
Freundin, herhalten. Brigitte wurde 2008
zur Heilerin ausgebildet und
benötigte nun jemanden, an dem sie ihre
erlernten Fähigkeiten anwenden
durfte.
Das einzige was mir gesundheitlich fehlte,
so glaubte ich damals, war
meine Migräne. Diese trat teilweise bis
zu 2x in der Woche auf. Wer selbst
Migräne hat - oder jemanden kennt, der
dieses Leiden hat - der weiß
wovon ich rede. Seit der Behandlung von
Brigitte hatte ich übrigens
keinen weiteren Migräneanfall mehr.
An mein Übergewicht von
ca. 80 – 90 kg über Normalgewicht -
hatte ich bei Start des Projektes gar
nicht gedacht. Mir ging es doch gut!
Brigitte arbeitete mit mir und
stellte fest,
dass meine Bauchspeicheldrüse
nicht mehr richtig arbeitet und das ich
dringend etwas
an meiner bisherigen Lebensweise ändern
muss. Ändern?? Warum?? Mir
ging es doch gut!!
Nach einem längerem Gespräch, dass
eigentlich bis dahin noch nichts an meiner
Einstellung geändert hatte, gab es ein
paar Gymnastikübungen als Aufgabe. Ferner
gab es detaillierte Tipps/Bitten zur
Nahrungsumstellung, welche mir erst schwer
erreichbar schienen - an denen ich mich
aber dann (unterbewusst) mehr und mehr
angenähert habe.
Die Umsetzung dieser Vorgaben lagen
außerhalb meiner Vorstellungskraft. Ich
sollte auf meine heißgeliebten Süßigkeiten
verzichten? Und auch auf deftige Speisen
wie Schnitzel,
Eisbein und andere Leckereien? Für mich
unvorstellbar!
Ich
fuhr nach Hause - ohne sofort an einem Schnellimbiss
anzuhalten ;-) Das hätte mich sofort
schon stutzig machen sollen. Am
nächsten Morgen hatte ich keinen Hunger,
obwohl ich am Abend vorher nichts gegessen
habe. Komisch... Mittags bekam ich dann
Heißhunger auf Fisch. Na
gut. Warum nicht? Leider habe ich mich in
dieser Anfangsphase des Projektes nicht gewogen.
Zwei Wochen später zeigte mir die Waage
aber immer noch 160,3 kg.
Da
ich mich bis dato überhaupt nicht gewogen
hatte, bin ich vor Schreck fast nach
hinten übergekippt. So schwer war ich
doch nicht. Nein, dass konnte nicht sein.
Die Waage hat bestimmt einen Defekt! Ich
bin in eine nahegelegene Apotheke gefahren
und habe mich dort (sozusagen unter
neutralen Bedingungen) nachgewogen. Diese
Waage kam jedoch überaschenderweise zum
gleichen und für mich schockierenden
Ergebnis.
Schon
nach der 1. Sitzung bei Brigitte hatte ich
keinen Appetit mehr auf die
süßen Leckereien, die ich immer im
Tagesverlauf gegessen hatte. Ich fand sie
nicht mehr verlockend sondern eher abstoßend und
mochte
sie nicht einmal mehr in die Hand nehmen.
Dafür habe ich mir Aprikosen in Massen
gekauft und verzehrt. Selbst Margarine
konnte ich mir nicht mehr auf mein Brot
streichen. Diese Dinge esse/mag ich
seit fast einem Jahr nicht mehr.
Seit Juli 2008 purzelten dann die Pfunde.
In der Anfangszeit habe ich gedacht, dass
ich darauf keinen Einfluss habe.
Inzwischen habe ich gelernt, dass ich das
Abnehmen aber steuern kann.
Weihachten 2008 habe ich mir eine kleine
Pause gegönnt. Es ist das Fest der
Familie und da ist es oft unpassend sich
dem ganzen Angebot an lecker zubereiteten
Speisen zu verschränken. Ich
bin in der Weihnachtszeit jedoch
glücklicherweise nicht in mein altes
Essverhalten zurückgefallen. Die
Mengen, die ich zuvor in mich reingeschlungen
habe, konnte ich auch gar nicht mehr
essen. Die Schokolade zum Feste oder aber
auch die anderen süßen Dinge habe ich
genossen. Aber nicht
in mich reingestopft. Ich
habe zuvor nicht gewusst, wie lange man ein
kleines Stück Schokolade im Mund behalten
kann ;-)
Am
5. Januar 2009 - dieses
Datum hatte ich mir vor der „Weihnachtsgenießerzeit“
gesetzt - ging es dann mit Brigittes
Konzept weiter. Im Februar 2009 bin ich dann über
meinen eigenen Schatten gesprungen und
habe ein Fitnesstudio aufgesucht.
Irgendwie hatte sich in den letzten Monaten
ein Hautüberschuss gebildet. 160 kg waren
vielleicht doch etwas zu
viel für meinen Körper ;-)
Meine Entscheidung zum Sport zu gehen habe
ich bis
jetzt nicht bereut. Zuerst waren es 20
Minuten Einheiten, dann steigernd 40 Minuten
Einheiten und jetzt ist
es eine Stunde, welche ich 1-2 die Woche
dort ableiste. Obwohl ich es bis vor
einigen Monaten für unvorstellbar hielt:
dieses ist mir inzwischen eigentlich schon
fast zu wenig. Denn… Sport macht
Spass. Jeder der mich persönlich kennt
und dieses liest wird sicherlich sofort
mit dem Lachen einsetzen. Karin
Albrecht und Sport… das hätte vor einem
Jahr keiner für möglich gehalten. Wandern,
Rad fahren oder Bewegung an der frischen
Luft… für mich gibt es inzwischen kaum
was schöneres.
Auch
ein einfacher Salat als Hauptmahlzeit ist
mehr als lecker. Und das alles habe ich
Brigitte zu verdanken. Ohne Sie und Ihre wöchentlichen
Energieschübe und Gespräche wäre es nur
ein weiterer Abnehmversuch
geblieben. Vor dem 02. Juli 2008 habe ich
über die Jahre gesehen ca. 150 kg
abgenommen… und wieder angefuttert. Es
waren alles selbstauferlegte
Diäten.
Brigittes Art des Abnehmens ist aber keine
Diät! Ich kann und darf alles essen, egal
was ich möchte. Es steht nirgendwo das
ich es nicht darf.. nur... Ich
möchte es nicht! Wenn mir nach einem Stück
Schokolade ist, dann esse ich eines, warum
auch nicht? Ich weiß, dass es in Ordnung
ist und das ich mir diese
Stück mit etwas Training wieder
abtrainieren kann bzw. werde.
Dieses ist wichtig um den Spaß am Leben
nicht zu verlieren. Denn
selbstverständlich ist es für mich ein
Stück von Lebensqualität an
Geburtstagsfeiern, anderen Festen oder
sonstigen Veranstaltungen auch am Konsum
der dort feilgebotenen Leckereien zu
beteiligen ;-) Und auch sommerliche
Grillabende gehören für mich zu einem
guten Lebensgefühl. Nur das ich dort
anstelle von Grillnacken mir lieber
gegrillte Tomaten, ein Rumpsteak oder Fisch auf meinen Teller lege. Man muss
zwar nach Regeln leben, darf aber niemals
den Fehler machen alles zu eng zu sehen,
sondern muss sich gerade durch solche
Höhepunkte den Spaß und die Freude am
Abnehmen erhalten.
Ich
bin eine Frau von 41 Jahren, die selbst
entscheiden kann und will, was sie
machen möchte und was nicht. Ich habe in
den letzten Monaten gelernt dieses auch in
meinem Essverhalten umzusetzen. In der
ersten Zeit unbewusst und
mit der Unterstützung/Energie von
Brigitte - diese Unterstützung erhalte ich
übrigens auch heute noch und nutze sie
natürlich ;-) Für mich war es mein Weg
den ich gehen musste. Ich habe jeden Tag
genossen, hatt und habe viel Spaß
in meinem neuem Leben und möchte dieses
Gefühl an andere Frauen und
Männer mit den gleichen Problemen gerne
weitergeben.
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